Aufruf zur Teilnahme an der Petition des DOSV

Liebe Kolleginen und Kollegen,
Liebe Leserinnen und Leser,

der Vorstand des DOSV hat eine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichtet. Jetzt laden wir alle dem Verband angeschlossenen Schulen ein, ebenfalls eine Petition mit den Unterschriften der Schülerinnen und Schüler und dem Lehrpersonal an den Petitionsausschuss zu richten. Sie können sich hier über den Grund und Inhalt der Petition informieren und Materialien zu der Petition herunterladen

Wir würden uns freuen, wenn alle Schulen teilnehmen und unser gemeinsames Anliegen damit unterstützen würden.

Materialien

Word-Dokument als Vorlage für ein Anschreiben an den Petitionsausschuss des
Deutschen Bundestages:

 

Herunterladbares PDF für eine Teilnehmerliste:


 
Über die Hintergründe der Petition des DOSV

Der Deutsche OTA Schulträger-Verband (DOSV) e.V. verfolgt seit mehr als 20 Jahren die staatliche Anerkennung des Berufsbildes der Operationstechnischen Assistentin / des Operationstechnischen Assistenten (OTA). Die dazu abgegebenen Stellungnahmen, die Gespräche im Bundesministerium für Gesundheit und die von den Bundesländern in dieser Angelegenheit unternommenen Gesetzesinitiativen sind leider ergebnislos geblieben. Erneut ist eine Legislaturperiode des Deutschen Bundestages vergangen, ohne dass sich in dieser Angelegenheit irgendetwas bewegt hat.

Wir haben kein Verständnis dafür, dass durch dieses passive Verhalten des Gesetzgebers tausende inzwischen ausgebildete OTAs die staatliche Anerkennung des Berufsbildes versagt bleibt. Bundesweit profitieren unzählige Kliniken davon, dass ihnen hochqualifiziert ausgebildete OTAs in der OP-Assistenz zu Verfügung stehen, und sind dazu bereit, die Kosten der Ausbildung aus Eigenmittel aufzubringen.

Viele OTAs berichten uns, dass Sie aufgrund des herrschenden Personalmangels an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit sind. Ein Zustand, der zu Erschöpfung und Resignation führt und durch die Anerkennung des Berufsbildes größtenteils aufgefangen werden könnte, weil dann viele Krankenhäuser und Kliniken dazu bereit wären, zusätzlich entsprechende Ausbildungsstätten einzurichten. Dies erfordert nicht nur der bestehende Personalmangel, sondern auch der Umstand, dass die vielen Bewerberinnen und Bewerber, die aufgrund der relativ begrenzen Ausbildungsplätze keinen Schulplatz erhalten, z.Zt. auf der Strecke bleiben und in andere Berufe gehen. Insofern ist es jetzt an der Zeit, den Gesetzgeber mit allen Nachdruck auf diese Situation hinzuweisen und zum Handeln aufzufordern. Dazu hat der Vorstand des DOSV die auf unserer Homepage veröffentlichte Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichtet. In einem zweiten Schritt werden wir alle dem Verband angeschlossenen Schulen bitten, ebenfalls eine Petition mit den Unterschriften der Schülerinnen und Schüler und dem Lehrpersonal an den Petitionsausschuss zu richten.

Wir würden uns freuen, wenn alle Schulen teilnehmen und unser gemeinsames Anliegen damit unterstützen würden.

Den gesamten obrigen Text über die Hintergründe der Petition des DOSV können Sie zusätzlich als PDF beziehen: